Tag des Notrufs – 11.2

Heute besonders heute macht es auch einmal Sinn, dass wir unseren zweiwöchigen Rhythmus brechen und diesen Artikel später auch veröffentlichen. Dieser Tag ist nicht nur ein Teil des Wochenendes sondern das Datum ist entscheidender, denn heute ist der Tag des Notrufes also der 11.2 . Dass man diesen Tag sozusagen öffentlich bekannter macht liegt, leider an nicht so schönen Entwicklungen, die man ja auch bei der Rettungsgasse sieht.

Fangen wir einmal mit dem Notruf an. Die Nummer 112 sollte jedem geläufig sein: Wenn man in Lebensgefahr schwebt, schwere Verletzungen hat und es um Minuten geht um diese Situation zu lösen. Nicht nur bei einem selbst sondern natürlich auch zur Hilfe von anderen, die beispielsweise einen Herzinfarkt haben, in einem schweren Unfall beteiligt waren oder wo die Motorsäge das falsche Teil abgetrennt hat. Dazu gibt es einen sehr lustigen aber treffenden Cartoon von medilearn bzw. Rippenspreizer. Der Notruf sollte gewählt werden, wenn etwas ab ist, was dran sein sollte. Wenn etwas drin ist, was draußen sein sollte. Wenn sich etwas bewegen lässt, was es nicht sollte und besonders wenn sich nichts mehr bewegt, obwohl eine Bewegung da sein sollte.
Zusammengefasst lässt sich sagen, dass es akute und dringende Verletzungen und Symptome sein sollten bei denen es um das Leben des Patienten geht.

Anders schaut es bei dem Bereitschaftsdienst mit der Nummer 116117 aus. Das ist sozusagen der Notruf für alles andere was nicht noch ein paar Tage warten kann. Beispielsweise gehört dazu, wenn die Arztpraxen zu sind oder das Fieber, die Schmerzen oder ähnliches doch zu stark werden und man damit allein nicht mehr fertig wird. Dort erhält man genauso kompetente Hilfe und bindet nicht die wichtigen Ressourcen für sich, während vielleicht andere gerade um ihr Leben kämpfen.

Es müssen nämlich nicht die Knieschmerzen, die man seit einer Woche hat und damit kaum gehen kann, mit einem RTW ins Klinikum gefahren werden müssen. Denn auch, wenn sich das Gerücht leider weiter hält, gibt es keine bevorzugte Behandlung, wenn man mit dem Rettungsdienst gebracht wird. Alle anderen deutlich schlimmeren Probleme haben auch dann noch Vorrang und man muss genauso warten bis die größeren Gefahren abgewehrt worden sind.

Also schlussendlich sollte man die richtige Nummer zu den richtigen Situationen benutzen und dazu erinnern wir uns und auch sehr gerne andere an diesem Tag.

2 Kommentare

    • Mike Pfeifer on 19. November 2018 at 11:33
    • Antworten

    Lieber Christopher,

    ich glaube, dass man dir für diesen Artikel nicht genug danken kann! Dennoch ein großes DANKE meinerseits, denn es ist keine Selbstverständlichkeit, dass meine seine Zeit für solch wichtigen Sachen opfert. Ein Notfall ist (leider) schnell passiert… ob im privaten Umfeld oder im Beruf. Ein Moment der Unachtsamkeit und schon ist es geschehen. Jetzt kommt es darauf an, wie man da reagiert!

    Und ich bin (ehrlich gesagt) sehr froh, dass bei uns im Betrieb extra solche Schulungen angeboten werden, die einem auf solche Situationen vorbereiten. Wichtig ist, dass man einfach nicht in Panik gerät. Panik hilft keinem. Deshalb sollte man die Ruhe bewahren und die Situation analysieren, sodass man dann die richtigen Maßnahmen einleitet. Auch wenn es in der Situation sehr schwer ist…

    Ich bin einem handwerklichen Betrieb angestellt (zur Zeit erfreue mich gerade an meinem Jahresurlaub) und das Unfallrisiko ist deutlich höher als bei anderen Branchen. Daher wird bei uns auch erhöhte Aufmerksamkeit auf dieses Thema gelenkt. Sicherheit am Arbeitsplatz. Wie ich schon angesprochen habe, wird seitens der Leitung viel dafür getan, dass es a) nicht dazu kommt (durch das Tragen solcher Schutzausrüstung wie hier bei brewes.de) und b) dass falls ein Unfall passiert die richtigen Maßnahmen eingeleitet werden. Im besten Fall passieren gar keine Unfälle…

    Nochmals vielen Dank. Ich wünsche Euch eine erfolgreiche Woche und vor allem eine sichere Woche!

    Mike

    1. Hallo Mike,
      danke für dein Feedback und deine Erfahrungen.

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