Sandienste der letzten Zeit

Sandienste gibt es ja in verschiedenen Ausführungen und auch an verschiedenen Orten. Aber es gibt auch Zeiten, wo es entweder ausnahmsweise keine Sandienste gibt oder die Kollegen halt mal schneller waren. Ein Sandienst bei einem großen Sportereignis oder bei einem Konzert ist halt schon ein Highlight. Auch wenn man in einer Veranstaltungshalle öfters seine Dienste macht.

Es geht bei unserem Blog ja auch um unsere Erfahrungen und besonderen Erlebnisse, die wir auf Sandiensten haben. Heute soll es mal um verschiedene Dinge gehen, darum nennen wir es einfach Sandienste der letzten Zeit.

In jeder Hilfsorganisation oder in jeder Gliederung gibt es immer diese speziellen Leute, die voll cool drauf sind und mit denen man gerne seine Sandienste macht, weil es Spaß macht und man auch was lernt. Es gibt nur einen Nachteil, den man sich natürlich einbildet. Mit diesen Kollegen hat man nie einen Einsatz. Selbst bei einer rieseigenen Menschenmenge wo schon allein die Statistik dafür sorgt, dass es immer einen gibt, der ein Pflaster benötigt oder jemanden, der nichts gegessen hat und deswegen fast am Umkippen ist. Während von anderen Sandiensten die Kollegen berichten, wie viele Einsätze Patienten und Pflaster sie geklebt haben, bei diesem Einsatz passiert nichts. In letzter Zeit hatte ich mit diesen Kollegen meine Dienste, sodass wenig zu tun blieb. Aus diesen Grund und natürlich, dem Glück, dass nichts passiert ist, bleibt wenig zu berichten.

Was habe ich oder was hat das Team trotzdem auf diesen Diensten gemacht? Eine kleine Tippsammlung und kleine Hinweise dazu. Als Erstes checkt man natürlich die Ausrüstung. Auch wenn unsere Rucksäcke und Taschen häufig gecheckt werden, mal übersieht man etwas oder in der Zwischenzeit ist es abgelaufen. Nun ist auch unser Behandlungsraum oder das Fahrzeug dann schlussendlich gecheckt. Auch diverse Streifengänge kann man nicht unendlich machen oder es lohnt nicht mehr. Neben netten Unterhaltungen oder dem Planen weiterer Dienste bietet es sich an etwas zur Fortbildung zu tun. Dafür habe ich meistens mein Tablet oder eins von meinen Fachbüchern dabei. Irgendwas ist einem immer mal nicht geläufig oder man überprüft nochmal sein Wissen oder erweitert es. Nach dieser Unterrichtseinheit nenne ich es mal, probiere ich mein Wissen aus. Genauer gesagt bedeutet das, dass ich beispielsweise die App Notsan für Android verwende. Wie der Name schon vermuten lässt, kann die App mich schnell an den Rand meines Wissens bringen, aber auch Notfallsanitäter müssen die Basics draufhaben, sodass ich schon viel Wissen testen kann.

Nebenbei gibt es ja auch noch das Internet. Dabei kann man bei den verschiedensten Blogs stöbern. Zuerst natürlich bei unserem. Welche Statistiken haben sich geändert, welche Updates kann ich noch einspielen oder wo müsste ich noch ein paar Dinge ändern. Was kann ich von unserer TODO Liste ansonsten noch abarbeiten, sind dann meine Aufgaben.

Nicht nur unser Blog ist im Internet vertreten. Auch diverse andere Leute arbeiten im Rettungsdienst, in der Medizin oder machen Sandienste, Schulsanitätsdienst oder ähnliches. Viele davon führen auch ihren Blog im Internet und berichten von ihren Ergebnissen und ihren Tipps. Dort kann ich auch viel Neues lernen oder mich belustigen lassen.

So vergingen die letzten Sandienste ziemlich ruhig und im Endeffekt auch schnell. Lassen wir uns überraschen was uns in Zukunft erwartet. Natürlich denken wir positiv für die Patienten und hoffen, dass nichts passiert. Aber wenn doch, dann sind wir natürlich auch gewappnet.

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