4 Sanitätsdienste, die man mal mitgemacht haben muss

Der Langweilige

Es passiert einfach nichts. Du hast 10 Stunden Dienst, aber es passiert einfach nichts! Nicht mal Pflaster kleben, nicht mal ein Kind, das den Wagen sehen will. Das Zählen der Grashalme scheint eine interessante Tätigkeit zu sein, zumindest interessanter, als der Veranstaltung, bei der mehr Helfer als Besucher da sind, noch irgendwie Aufmerksamkeit zu schenken.

Tipp gegen die Langeweile: Der Wagen könnte mal wieder nach Checkliste und auf Verfallsdaten gecheckt werden. 😉

 

Der mehrtägige Dienst

Er beginnt an einem Tag, und endet am nächsten, oder übernächsten, oder überübernächsten, oder…. Aber du machst den Dienst in einem Rutsch. Wie geht das? Nun, entweder der Dienst ist so kurzweilig, dass man vergessen hat, dass man zwischendrin Feierabend hatte und hat sich mit irgendwem da so verquatscht, dass man am nächsten Tag auch gleich da bleiben kann, oder es besteht einfach ein extremer Sanitäterüberschuss. Mein Beispiel dafür war der Sanitätsdienst bei einer Übung einer Hilfsorganisation.

Tipp: Die Tragen lassen sich super nutzen, um darauf zu schlafen. Nachts die Standheizung nicht vergessen 😉

 

Die Patientenlawine

Noch bevor du ankommst, hast du gleich schon den ersten Patienten. Du teilst das Personal nicht mehr nach Qualifikation ein, sondern erinnerst dich an den Politikunterricht und wie Ford die Fließbandarbeit eingeführt hat: Der erste Sani misst den Blutdruck, der zweite den BZ. Der dritte stattet jeden Patienten mit ner Kotztüte aus, der vierte legt nen Zugang. Jetzt musst du nur noch Herausfinden, wie du die RTW und KTW im selben Takt vorfahren lässt.

Tipp: Wechselt die Positionen durch, dann ist die Arbeit nicht so eintönig (Toyota macht das ja auch am Fließband… ) 😉

 

Der Regnerische

Die Open-Air-Veranstaltung könnte so schön sein, wenn nur der blöde Regen nicht wär. Doch es gibt keinen Grund, es sich im Fahrzeug gemütlich zu machen. Die letzten, die sich dann doch über die Veranstaltung schleppen, versuchen durch die Matschpfützen zu schlittern. Doch, sind kleinere Stolperfallen die Garantie dafür, dass ihr nach der Hälfte des Sanitätsdienstes endlich entdeckt, dass die Jacke ja auch eine Kapuze hat.

Tipp: Spineboard als Surfbrett nutzen. Huuuiiiiii! 😉

2 Kommentare

  1. Hmm, wieso kommt mir das bekannt vor?

    Ich glaube bei 2. war ich dabei, bei 3. & 4. sowieso.
    Und beim 1. nimmt man sich neben dem Putzen und Checken meist noch X weitere Dinge (Lesen? Lernen? Filme gucken?) und kommt doch zu nichts – außer vielleicht zum häufigen Essen…

    =D

  2. Interessant 😉 wo du so mit dabei bist 🙂
    Aber top Tipps!

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